Cephalotus (Zwergkrug)


Der Zwergkrug ist keine Anfängerpflanze!

Die Fangmethode ist im Prinzip gleichzusetzen mit die der Kannen- oder auch Schlauchpflanze, allerdings hat sich der Zwergkrug auf kriechende Insekten spezialisiert (aufgrund seiner Größe von etwa 4 cm) wie z. B. Ameisen. Beachtlich sind beim "Zwergle" (wie ich ihn liebevoll nenne) seine fiesen Zähne am Rand des Kruges. Da kommt kein Tierchen mehr heraus und wird in der Verdauungsflüssigkeit zersetzt.

Kultivierung: Anfangs war mein Cephalotus in einem Zimmergewächshaus auf der Fensterbank mit ca. 2-3 Stunden direkter Sonne, gegen Abend halbschattig.
Den Standort habe ich nicht geändert, jedoch die Bepflanzung (s. unten).
Höhere Luftfeuchtigkeit benötigt er nicht unbedingt und falls er doch mal "kränkelt", setze ich für einige Tage eine durchsichtige Plastikschüssel über um die Luftfeuchte kurzzeitig zu erhöhen.


Bzgl. der Bewässerung ist das Zwergle etwas pingelig. Er will nicht austrocknen, aber auch keine Staunässe (Wurzelfäulnis).
Aus diesem Grund habe ich einen 30cm-Topf mit mehreren Zwergkrügen bepflanzt und durch den sehr hohen Topf (40 cm) ist das Substrat oben nie nass, aber stetig feucht.


Die Vermehrung lief bei meinem Zwerg ganz automatisch ab, denn nach und nach kamen mehr Blätter und schließlich auch kleine Krüge (Wurzelausläufer).

Das Umtopfen ist absolut unproblematisch und dabei habe ich auch gleich eine Rhizomteilung vorgenommen, die das Zwergle (und die "Babys") ohne Probleme überstanden haben. 
Das "Zwergle" einfach so behandeln wie andere Karnivoren auch und in feuchtem Hochmoortorf einbetten.

Und hier ein Foto VOR der Teilung:


Und hier ein Foto NACH der Teilung ("Mutterpflanze"):


Zwei Rhizom-Ableger einzeln getopft:
  
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Fleischfressende Pflanzen
fressen KEIN Fleisch.
Zitronenfalter
falten ja auch keine Zitronen!
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